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Arbeiten im Bereich der Mengsberger Wacholderheide haben begonnen

Arbeiten im Bereich Wacholderheide Mengsberg

Arbeiten im Bereich der Mengsberger Wacholderheide haben begonnen

 

Südlich der Ortslage Mengsberg befindet sich eine ehemalige Wacholderheide, die zum Teil stark verbuscht ist. Die Stadt Neustadt (Hessen) erhielt aus Mitteln der Ausgleichsabgabe für die Errichtung von Windenergieanlagen in der Region einen Förderbetrag von 40.000,- Euro seitens des Regierungspräsidiums Gießen. Nach Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Agentur für Naturentwicklung Marburg-Biedenkopf wurde die Entscheidung getroffen, die Wacholderheide in Mengsberg durch ein Beweidungsprojekt zur Regeneration dieses schützenswerten Lebensraumes wieder ins Bewusstsein zu rufen und erkennbar zu machen. Der Landschaftsplan der Kommune hat die Wacholderheide und die angrenzenden Flächen bereits Mitte der 1990-er Jahre als schützenswert beschrieben, aber auch die Gefährdungsursachen deutlich benannt.

Mittlerweile haben die vorbereitenden Arbeiten für das Projekt begonnen. Seitens der Kommune wurde hiermit HessenForst beauftragt. Am 21. Februar 2017 wurden die Entbuschungsarbeiten eingeleitet. Der Wacholder wurde freigestellt, Einzelbäume und Gebüsch entnommen. Es folgt auch der Einsatz eines Mulchers. In der Folge wird die Fläche dann noch eingezäunt.

Bei einem Ortstermin konnten sich der stellvertretende Leiter des Forstamtes Kirchhain Andreas Sommer, Bürgermeister Thomas Groll und Ortsvorsteher Karlheinz Kurz vom Fortgang der Arbeiten überzeugen. Zahlreiche interessierte Anlieger kamen ebenfalls vorbei, um sich über das Vorhaben zu informieren. Ältere Mitbürger berichteten dabei davon, dass vor Jahrzehnten diese Heide regelmäßig geblüht habe. Dies sei auch der Grund für die Bezeichnung „Roter Berg“.

Die offizielle Einweihung der Wacholderheide mit Viehauftrieb ist für den 13. Mai 2017 im Rahmen der Neustädter Umweltwoche vorgesehen, deren Schirmherrschaft Staatsministerin Priska Hinz übernommen hat.