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Kreisseniorenrat veranstaltete Regionalkonferenzen Herausforderungen des Demographischen Wandels aktiv angehen.

Kreisseniorenrat veranstaltet Regionalkonferenz

Kreisseniorenrat veranstaltete Regionalkonferenzen
Herausforderungen des Demographischen Wandels aktiv angehen.

 


In den letzten Wochen veranstaltete der Kreisseniorenrat Marburg-Biedenkopf mehrere Regionalkonferenzen. Ende März traf sich das Gremium mit den Bürgermeistern von Stadtallendorf, Kirchhain, Neustadt, Rauschenberg und Wohratal sowie Vertretern lokaler Bürger- und Nachbarschaftshilfen im Stadtallendorfer Rathaus, um sich über die Herausforderungen des Demographischen Wandels auszutauschen.
„Die Kommunen sind die Orte, in denen sich entscheidet, ob Bürgerinnen und Bürger in Würde und Selbstbestimmung in ihrer gewohnten sozialen Umgebung älter werden können. Die dazu notwendige Infrastruktur muss größtenteils erst noch aufgebaut werden. Nur wenige Städte und Gemeinden sind gegenwärtig darauf vorbereitet, dass die Zahl der zu Hause lebenden 80-jährigen sich in den kommenden zwei Jahrzehnten etwa verdoppeln wird“, so Dr. Horst Tritschler, der Vorsitzende des Kreisseniorenrats.
Der Kreisseniorenrat trat gegenüber den Bürgermeistern für eine Neuausrichtung der kommunalen Sozialpolitik für Ältere ein und sprach sich für eine aktive Mitgestaltung durch die ältere Generation ein.
Vor diesem Hintergrund, so Dr. Horst Trischler, begrüße man die vom Kreistag beschlossenen seniorenpolitischen Leitlinien und die damit einhergehenden Fördermöglichkeiten.
Dies war ein gelungener Anknüpfungspunkt für das Statement von Bürgermeister Thomas Groll. Schließlich ist Neustadt die erste Kommune im Kreis, deren Erstellung eines lokalen Altenhilfekonzepts vom Landkreis finanziell unterstützt wird.
Groll berichtete in diesem Zusammenhang von der momentanen Befragung der Generation 60plus und den geplanten Informationsveranstaltungen. Er versicherte, dass man keine Planungen für „die Schublade“ wolle. „Wir müssen uns fragen, was wir davon wann und zu welchen Kosten umsetzten können“, betonte er.
Der Neustädter Bürgermeister verwies darauf, dass es sein Ziel sei, das örtliche Familienzentrum mit Hilfe von Land und Kreis mittelfristig neu auszurichten. „Wir wollen einen Ort für Information und Aktion von 0-99 schaffen. Gespräche hierzu laufen derzeit“, so Thomas Groll.
Die Aktivitäten in Neustadt, so Dr. Horst Tritschler, habe der Kreisseniorenrat, positiv wahrgenommen.
Weitere Themen der Regionalkonferenz waren „Pflege und Gesundheit“, „Wohnen im Alter“ und „Mobilität und Barrierefreiheit“. Auch hierzu fand ein reger Austausch zwischen den Mitgliedern des Kreisseniorenrats und den fünf Bürgermeistern statt.
„Wir wollen in Neustadt eine Wohnstadt mit Zukunft sein. Dafür müssen wir die Jungen ebenso in die Betrachtung einbeziehen, wie die Alten. Wir befinden uns am Beginn eines Weges, den wir gehen müssen, um den Demographischen Wandel und seine Folgen aktiv zu gestalten“, lautete das