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Sieben Freiwillige Polizeihelferinnen und -helfer für Kirchhain, Neustadt und Stadtallendorf

Sieben Freiwillige Polizeihelferinnen und -helfer für Kirchhain, Neustadt und Stadtallendorf

Foto: Michael Rinde

Sieben Freiwillige Polizeihelferinnen und -helfer für Kirchhain, Neustadt und Stadtallendorf

 


Anfang April 2017 übergab der Gießener Polizeipräsident Bernd Paul in Anwesenheit der Bürgermeister Olaf Hausmann (Kirchhain), Thomas Groll (Neustadt) und Christian Somogyi (Stadtallendorf) im Stadtallendorfer Rathaus namens des hessischen Innenministers die Bestellungsurkunden an sieben freiwillige Polizeihelferinnen und –helfer für die drei Ostkreiskommunen. An der Veranstaltung nahmen auch der Leiter der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf, Polizeidirektor Manfred Kaletsch und der Leiter der Polizeistation Stadtallendorf, Erster Polizeihauptkommissar Heinz Frank sowie aus Neustadt Erster Stadtrat Wolfram Ellenberg und Fachbereichsleiter Holger Michel teil.
Während in Stadtallendorf und Kirchhain gegenwärtig bereits Freiwillige Polizeihelferinnen und –helfer tätig sind, ruhte der entsprechende Vertrag zwischen der Stadt Neustadt (Hessen) und dem Land seit 2014. Der Grund hierfür war die seinerzeitige strikte Haushaltskonsolidierung. In Neustadt werden zukünftig bis zu vier Freiwillige Polizeihelferinnen und –helfer zum Einsatz kommen.
Polizeipräsident Bernd Paul bezeichnete den Freiwilligen Polizeidienst als Ergänzung zur Schutzpolizei und keinesfalls als Ersatz für diese. „Zeigen von Präsenz, beobachten und melden sowie vorbeugende Gespräche sind die Aufgaben der Helferinnen und Helfer. Sie leisten durch ihren Dienst einen Beitrag dazu, die objektive und subjektive Sicherheitslage zu verbessern“, so der Polizeipräsident.
Bürgermeister Thomas Groll nutzte die Gelegenheit, um den Einsatzkräften der Polizeistation Stadtallendorf für „ihren in den vergangenen Monaten nicht immer einfachen Dienst zu danken.“ Die hohen Flüchtlingszahlen seinen gerade auch für die Polizei vor Ort eine große Herausforderung gewesen, die aber gut gemeistert worden sei, betonte Groll. Er erinnerte zudem an seine Forderung nach einer Aufstockung der Personalkapazität vor Ort und hofft darauf, dass auch der Ostkreis ab 2019 von den Neueinstellungen bei der hessischen Polizei profitieren werde.
„Auch wenn die Flüchtlingszahlen nun stark zurück gegangen sind, gibt es immer noch genügend zu tun – für die Schutzpolizei und den Freiwilligen Polizeidienst“, so Thomas Groll. Er ermunterte die „Neuen“ mit einem freundlichen Gesicht auf die Menschen zuzugehen und etwaiges Fehlverhalten anzusprechen. Da gerade auch Geflüchtete „dann und wann Hilfestellung brauchen“ sei es begrüßenswert, dass unter den Helfern auch ein Flüchtling aus dem Iran sei, stellte Groll fest.
In Neustadt werden die Freiwilligen Polizeihelferinnen und –helfer schwerpunktmäßig in der Innenstadt und dem Bürgerpark, aber auch im „Kaufpark“ ihren Dienst verrichten. Zudem wird es bei Großveranstaltungen wie der Kirmes Einsatzfelder geben.