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Osterferienspiele - 15 Kinder bauen insgesamt 60 Spiele selbst!

Osterferienspiele 2017 BsJ

Foto: Lars Kietz

Osterferienspiele - 15 Kinder bauen insgesamt 60 Spiele selbst!

 


In der ersten Woche der Osterferien konnten 15 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren fleißig sägen, schleifen, malen, fotogarfieren, bohren und natürlich auch spielen. Schließlich stand die Woche unter dem Motto „Wir bauen unsere eigenen Spiele!“. Während der Osterferienspiele des Familienzentrums Neustadt und der Jugendpflege des bsj e.V. entstanden insgesamt 60 Spiele von 15 Kindern, die täglich von 8 bis 13 Uhr fleißig in der Schulwerkstatt der Martin-von-Tours-Schule ihr handwerkliches und künstlerisches Geschick unter Beweis stellten.
Bereits am Montag, dem 3. April ging es mit Fotoapparaten in die Stadt auf der Suche nach Motiven für ein ganz individuelles Neustadt-Memory. Jedes Kind durfte sich ein Motiv aussuchen, welches Teil des Spiels werden sollte. So führte uns ein Abstecher unter anderem in das Büro unseres Bürgermeisters, welcher nun ebenfalls im Memory der Kinder verewigt ist. In den kommenden Tagen der Woche wurde nun viel gesägt, geschliffen und gebohrt. Es entstanden ein Wikinger-Schach, ein Murmel-Mikado und ein Solitär-Spiel je Kind. Die ganz individuell ausgearbeitet und verziert wurden.
Durch die Kooperation mit der Gemeinwesenarbeit Neustadt konnten wir erneut auch drei Kinder mit syrischer Herkunft bei den Ferienspielen begrüßen. Diese waren wie alle Kinder mit vollem Eifer bei der größten Teils handwerklichen und künstlerischen Arbeit dabei. So hatten gegen Donnerstagmittag alle Kinder ihre Spiele bereits fertiggestellt. Daher blieb uns am Freitag genügend Zeit, um die Spiele zu erproben, zu grillen und die Zeit draußen auf dem Schulgelände zu verbringen. Beim Testen des Wikingerschachs wurde jeder umgeworfene Holzpflock euphorischen vom Jubel der Kinder begleitet, somit konnten den Kindern noch teils unbekannte Spiele entdeckt und altbekannte wiederentdeckt werden. Durch den engen Bezug zu den selbstgeschaffenen Spielen, finden diese auch hoffentlich weiterhin einen Platz in der Freizeitgestaltung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer und stellen auf diese Weise eine Alternative zu medialen Spielgelegenheiten dar.