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Neustadts Bürgermeister Thomas Groll zehn Jahre im Amt

10 Jahre im Amt

Neustadts Bürgermeister Thomas Groll zehn Jahre im Amt

 


Am 30. Juni 2011 vollendete Neustadts Bürgermeister Thomas Groll (46) sein zehntes Amtsjahr. Nachdem er zuvor bereits fünfzehn Jahre ehrenamtlich in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt tätig war, wurde der Jurist im Januar 2007 erstmals zum Bürgermeister gewählt. Die Wiederwahl fand Anfang 2013 statt. Auch wenn der Hessische Städte- und Gemeindebund ihm für seine zehnjährige Bürgermeistertätigkeit nun eine Urkunde verleiht, verzichtet Groll auf einen Empfang. „Es handelt sich um kein klassisches Jubiläum, also bedarf es auch keiner Feier“, stellt er hierzu fest.
Gleichwohl nutzten Stadtverordnetenvorsteher Franz-W. Michels und Erster Stadtrat Wolfram Ellenberg die Gelegenheit, um das engagierte und ideenreiche Wirken von Thomas Groll nach dessen Rückkehr aus dem Urlaub hervorzuheben. In ihren Dank schlossen sie auch seine Familie ein, die oftmals berufsbedingt zurückstehen müsse.
Michels und Ellenberg erinnerten daran, dass der Bürgermeister mit seiner zupackenden Art die Kommune im vergangenen Jahrzehnt erkennbar vorangebracht habe.
„In Neustadt, Mengsberg, Momberg und Speckswinkel ist vielerorts sichtbar, was er mit Unterstützung von Kommunalpolitik und Verwaltung bewegt hat“, so Franz-W. Michels und Wolfram Ellenberg ergänzt: „Unser Bürgermeister ist ein Mann klarer Worte. Dank seiner Arbeit nimmt man Neustadt in der Region positiv wahr. Wenn er im Kreishaus oder in Wiesbaden anruft oder eine Mail schickt, dann kennt man ihn und weiß, dass er wieder einmal etwas für unsere Heimatstadt erreichen will.“
Als Beispiele der erfolgreichen Arbeit von Bürgermeister Thomas Groll nannten die beiden Kommunalpolitiker weitreichende Verbesserungen bei der Kinderbetreuung, den Neubau der Kindertagesstätte „Regenbogen“ mit Schaffung eines Familienzentrums, den Umbau der Momberger Grundschule zu einer zukunftsfähigen Kindertagesstätte für Momberg und Mengsberg, die Ausweisung eines neuen Baugebietes in Speckswinkel, die stetige Modernisierung der Gerätschaften des städtischen Bauhofes, die schrittweise Modernisierung der Verwaltung, den erfolgreichen Abschluss der Altstadtsanierung in der Kernstadt mit dem Neubau des „Deutschen Hauses“, der Sanierung des „Bayerischen Hofes“ und der Neugestaltung des Rabenauplatzes, den Abschluss der Dorferneuerung in Momberg, die Unterstützung vielfältiger bürgerschaftlicher Aktivitäten in Mengsberg, die Schaffung zweier neuer Kinderspielplätze, die Verbesserung der Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren, den Bau des Kunstrasenplatzes auf der Ochsenwiese durch den VfL Neustadt, das gelungene „Neustadt-Treffen“ 2011 oder die Umstrukturierungen bei der Trinitatis-Kirmes.“
Daneben habe Thomas Groll gemeinsam mit den kommunalen Gremien nach der allgemeinen Wirtschaftskrise die Konsolidierung den städtischen Haushalt erfolgreich in Angriff genommen.
Der jüngste Erfolg beim Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ sei ebenso auf sein Wirken zurückzuführen, wie der Ausbau des kulturellen Angebots vor Ort und die Unterstützung der Vereins- und Umweltarbeit.
Zu Recht werde zudem stets hervorgehoben, dass sich der Bürgermeister auf allen Ebenen um Förderprogramme für Neustadt kümmere. Viele Millionen Euro hätte er auf diese Weise bereits in die Kommune geholt.
Besonders erwähnten Franz-W. Michels und Wolfram Ellenberg Grolls Arbeit vor und nach Schaffung der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in der ehemaligen Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne. „Der Bürgermeister hat offensiv informiert. Wo nötig, hat er auch kritische Worte gegenüber den Verantwortlichen gefunden. Er hat den Grundstein für die erfolgreiche Gemeinwesenarbeit gelegt. Gegenüber dem Land war er ein fairer, aber im Interesse der Kommune guter Verhandler. Er hat in diesem Zusammenhang viel für Neustadt erreicht.“
Thomas Groll dankte dem Stadtverordnetenvorsteher und dem Ersten Stadtrat für ihre Worte und stellte fest: „Meine Herangehensweise an sich stellende Aufgaben ist von Pragmatismus geprägt. Ich will möglichst schnelle Lösungen. Geduld ist leider nicht meine Stärke. Mit dem starren Festhalten an einem Parteiprogramm kann man im übrigen keine erfolgreiche Kommunalpolitik betreiben. Meine Arbeit macht mir Freude. Ich will noch viel für unsere Kommune bewegen. Die Soziale Stadt, das „Haus der Begegnung“, das Freibad und die Aufnahme unserer Stadtteile in das Dorfentwicklungsprogramm sind die Hauptaufgaben der kommenden Jahre. Ich wünsche mir, dass wir auch zukünftig in Stadtverordnetenversammlung, Magistrat und Ortsbeiräten bei diesen Themen einen Konsens haben. Wir machen miteinander und nicht gegeneinander Politik für unsere Heimatstadt.“