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Altenhilfekonzept für Neustadt (Hessen)

Altenhilfekonzept für Neustadt

Altenhilfekonzept für Neustadt (Hessen)

 

Kürzlich fand ein weiterer Abstimmungstermin zur Erstellung eines Altenhilfekonzeptes für die Stadt Neustadt (Hessen) statt. Hieran nahmen Heike Brandt, Elena Hansjürgens und Uwe Höger vom beauftragten Büro für Stadtplanung und Regionalentwicklung akp aus Kassel, Martina Berckhemer von der Stabsstelle Altenhilfe des Landkreises Marburg-Biedenkopf und Bürgermeister Thomas Groll teil. Heike Brandt erläuterte hierbei zunächst noch einmal die Ergebnisse einer Befragung der Seniorinnen und Senioren bzw. der pflegenden/betreuenden Angehörigen in den Monaten Februar und März. Weiterhin ging sie auf ausführliche Interviews mit den Ortsvorstehern und den Mitarbeitern des Pflegestützpunktes Ost sowie der Stadtverwaltung ein. Diese, so Uwe Höger, bildeten eine durchaus solide Basis für das Altenhilfekonzept. Auch Martina Berckhemer hielt den Rückgang von insgesamt rund 150 Fragebögen für „gut geeignet“, um die nächsten Schritte gehen zu können. Sie zeigte sich im Übrigen von der Darstellung der Befragungsergebnisse sehr angetan. Die Stadt Neustadt (Hessen) ist die erste Kommune im Landkreis, die ein Altenhilfekonzept nach den neuen Seniorenpolitischen Leitlinien erarbeitet. Bürgermeister Thomas Groll stellte bei der Unterredung heraus, dass es wichtig sei, nicht am „grünen Tisch“ zu planen, sondern immer wieder Rückmeldungen der „Generation 60 plus“ zu erhalten. Daher habe man auch die Befragungsergebnisse vor den weiteren Bearbeitungsschritten zunächst in der Kernstadt und in den drei Stadtteilen vorgestellt. Bei diesen Gesprächsrunden hätten sich noch weitere Erkenntnisse ergeben, die nun auch in die kommunale Konzeption einfließen werden.

Heike Brandt und Elena Hansjürgens machten deutlich, dass insbesondere die Themen Infrastruktur, Mobiliät, Pflege/Versorgung im Alter sowie Wohnen im Alter einer besonderen Betrachtung bedürften. Hierzu werden nun verschiedene Schlussfolgerungen erarbeitet und, darauf basierend, konkrete Projektziele benannt. Es ist vorgesehen, Anfang August eine öffentliche Veranstaltung zu der Thematik „Altenhilfekonzept – wir machen unsere Kommune fit für Senioren“ durchzuführen. Einzelheiten hierzu werden ebenfalls in den kommenden Wochen erarbeitet.

Nach Aussage von Bürgermeister Thomas Groll ist vorgesehen, das Thema „Senioren/Pflege/Gesundheitsprävention“ bei der inhaltlichen und personellen Neukonzeption des Familienzentrums zu berücksichtigen. Diesbezüglich finden gegenwärtig ebenfalls Gespräche mit dem Landkreis statt. Wichtig sei, auch das Ehrenamt in die zukünftigen Überlegungen einzubeziehen. Dies soll u. a. bei der angedachten Veranstaltung im August geschehen.