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Soziale Stadt Lenkungsgruppe plant weiteres Vorgehen und zieht Zwischenbilan

Soziale Stadt Lenkungsgruppe plant weiteres Vorgehen und zieht Zwischenbilanz

Soziale Stadt
Lenkungsgruppe plant weiteres Vorgehen und zieht Zwischenbilanz

 

Anfang September 2017 kam die Lenkungsgruppe für die Umsetzung des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt unter dem Vorsitz von Bürgermeister Thomas Groll zu einer weiteren Sitzung zusammen.

Im Mittelpunkt der Sitzung standen bereits die Planungen für das Jahr 2018 und eine Zwischenbilanz des bisherigen Verlaufs.

Im Herbst 2015 wurde die Kommune durch Staatsministerin Priska Hinz in das Förderprogramm aufgenommen. Nach Auswahl des Planungsbüros und Einrichtung des Quartiersmanagements begann im Spätsommer 2016 die eigentliche Arbeit. Nach mehreren Workshops, zahlreichen Gesprächen und Rundgängen bzw. Ortsterminen konnte vom Büro für Stadtplanung und Regionalentwicklung akp aus Kassel das Integrierte Stadtentwicklungskonzept erstellt und durch die Stadtverordnetenversammlung im August 2017 einstimmig verabschiedet werden. Dieses Papier, so Bürgermeister Thomas Groll, sei das "Kursbuch" für die Zeit bis 2025. Er hob die gute Arbeit von Heike Brandt und Elena Hansjürgens vom Büro akp und der Quartiersmanagerin Svetlana Nerenberg sowie ihrer zeitweisen Vertretung Anika Schlüter vom bsj Marburg hervor.

Mittlerweile haben die Arbeiten für den Spielplatz "Vor dem Hain" in der Leipziger Straße begonnen, die im Oktober beendet sein sollen. Dann ist eine Einweihung mit allen Kindern des Wohnquartiers geplant. Auch haben die ersten Planungen für die Schaffung eines Spielplatzes in der Emil-Rössler-Straße begonnen.

Bürgermeister Thomas Groll und Heike Brandt haben Anfang September auch den Förderantrag für den Neubau des "Hauses der Begegnung" mit Mitteln des Investitionspaktes "Soziale Integration im Quartier" auf den Weg gebracht. Die Entscheidung hierüber fällt im November. Sollte die Kommune, die vom Landkreis und dem Diakoniezentrum Hephata unterstützt wird, erfolgreich sein, würde sie 90 Prozent der förderfähigen Kosten des Neubaus aus Mitteln der Städtebauförderung erhalten.

2018 soll der Spielplatz in der Emil-Rössler-Straße entstehen. Weiterhin sind verschiedene Machbarkeitsstudien geplant: Attraktivierung/Sanierung Bürgerpark, Zukunft des Bahnhofsgebäudes, Nutzungsmöglichkeiten Zwischenbau ehemaliges Schwesternhaus und Schaffung eines Neustädter Kunst- und Kulturpfades. Weiterhin ist eine Sanierung der Pergolen in der Ringstraße vorgesehen. Über die Förderanträge wird im IV. Quartal 2017 entschieden. Die Höhe der Zuwendung betrüge jeweils knapp 75 Prozent.

Aus den Ergebnissen der Studien sollen dann nach Möglichkeit konkrete Projekte erwachsen. Die Förderanträge würden 2018f gestellt. 2019 ist vorgesehen, den Spielplatz in der Aue umzubauen.

Im Rahmen der Städtebauförderung soll zudem überlegt werden, Mittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Bundes einzusetzen.

Bürgermeister Thomas Groll zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf des Städtebauförderungsprogramms sehr zufrieden. "Wir haben Fahrt aufgenommen und werden den eingeschlagenen Weg bis 2025 konsequent fortsetzen. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, Neustadts Zukunft positiv weiterzuentwickeln", betonte Groll zum Abschluss der Sitzung der Lenkungsgruppe.