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Informationstafel erläutert das Naturschutzprojekt Wacholderheide

Infotafel Wacholderheide

Informationstafel erläutert das Naturschutzprojekt Wacholderheide

 

Um an die Geschichte und den Werdegang der Wacholderheide zu erinnern sowie um Besucher zu informieren, steht seit Kurzem eine Informationstafel an der „Mengsberger Wachholderheide“, die über die Hintergründe des Projekts aufklärt. Gemeinsam mit Orts-vorsteher Karlheinz Kurz stellte Bürgermeister Thomas Groll die Tafel vor, die von Dr. Ursula Motthes-Wagner als Wegbegleiterin der Regeneration der Wacholderheide gestal-tet wurde.
Ihren Anfang nahmen die Planungen des Naturschutzprojekts „Wacholderheide“ bereits im Jahr 2014. Ende des Jahres 2015 stellte Dr. Ursula Motthes-Wagner von der Agentur Naturentwicklung Marburg-Biedenkopf als Gastrednerin die Planungen im Rahmen einer Ortsbeiratssitzung des Ortsteils Mengsberg vor. Die Beweidung, der südlich von Mengs-berg gelegenen und der zu diesem Zeitpunkt stark verbuschte Wacholderheide dient, dem Erhalt schützenswerten Lebensraumes.
Knapp eineinhalb Jahr später waren die Pläne, die aus Mitteln der Ausgleichsabgabe für die Errichtung von Windenergieanlagen finanziert wurden, verwirklicht und die offizielle Einweihung der „Wachholderheide“ konnte am letzten Tag der „Neustädter Umweltwo-che“, die nach fast zwanzig Jahren erstmals wieder in der Zeit vom 8. – 13. Mai 2017 unter Schirmherrschaft von Hessens Umweltministerin Priska Hinz durchgeführt wurde, erfolgen.
Ziel ist es, dass die Wachholderheide, wie zu früheren Zeiten, als sie die Bezeichnung der Ortslage als „Roter Berg“ prägte, wieder regelmäßig blüht und sich durch die zeitweise Beweidung durch Rinder und ggf. auch Schafe eine langsame, aber stetige Ausbreitung der noch vorhandenen Wacholderpflanzen vollzieht.