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Innenstadt-Offensive Hessen 2017 „Ab in die Mitte“ „Neustädter Festtage“ enden mit Internationalem Buffet

Neustädter Festtage enden mit internationalen Buffet

Innenstadt-Offensive Hessen 2017 „Ab in die Mitte“
„Neustädter Festtage“ enden mit Internationalem Buffet

 


Neustadt gehörte in diesem Jahr zu den Landessiegern der Innenstadt-Offensive „Ab in die Mitte“. Als Preisgeld erhielt die Kommune 12.000 Euro und ging damit die Verpflichtung ein, sieben Veranstaltungen von Juli-September durchzuführen, diese professionell zu bewerben und zu dokumentieren.
Unterstützt vom Kasseler Büro für Regionalentwicklung und Stadtplanung akp und in Kooperation mit dem Tourismusservice „Rotkäppchenland“, dem Förderverein Bürgerpark, dem Arbeitskreis Straßenmalerfestival, der Historischen Bürgerwehr, dem Gewerbeverein, der Kindertagesstätte „Regenbogen“, dem Quartiersmanagement, der Gemeinwesenarbeit, der kommunalen Jugendpflege und der türkisch-islamischen Gemeinde wurden von der Kommune sieben „Neustädter Festtage“ konzipiert. Seitens der Stadtverwaltung war Sonja Stark mit der Umsetzung betreut.
Am 30. September 2017 endete die Veranstaltungsreihe mit einem Internationalen Buffett im und um das „Haus der Vereine“. Schönes Herbstwetter trug mit dazu bei, dass auch dieser Beitrag der Innenstadt-Offensive ein Erfolg wurde.
Während man im großen Saal fünfzehn verschiedene Gerichte probieren konnte, gab es im Hof Kinderschminken, Glücksrad drehen und eine Hüpfburg für die kleinen Besucher.
Das Speisenangebot war breit gefächert. Von einer leckeren Kartoffelsuppe über Kochkäse und süße Suppen bis hin zu Hackbällchen, Gyrossuppe, rheinischem Heringssalat und Spaghetti Bolognese reichte die Palette. Alle Gerichte wurden eifrig probiert und für „gut“ befunden. Natürlich interessierten sich insbesondere die weiblichen Besucher für die Rezepte. Es ist vorgesehen, dass ein kleines Kochbuch zusammenzustellen. Ein Blickfang am Buffet waren die Damen vom Kulturhistorischen Verein in ihren blauen Hessenkitteln.
Besonders engagiert zum Gelingen der Veranstaltung trug das Team der Kindertagesstätte „Regenbogen“ und die türkisch-islamische Gemeinde bei. Aber auch das Quartiersmanagement, die Gemeinwesenarbeit und die Stadtjugendpflege waren eingebunden.
So bunt wie die Speisen waren auch die Gäste: Neustädter, Migranten, Geflüchete, Besucher aus Nachbarkommunen. Ihnen allen gefiel die Veranstaltung. Desöfteren kam die Bitte, ein solches Internationales Buffet 2018 erneut anzubieten.
Nach flotten Rhythmen einer Sambagruppe aus Schwalmstadt wurde die Veranstaltung gegen 12.00 Uhr offiziell eröffnet. Bürgermeister Thomas Groll konnte hierzu Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration begrüßen. Groll dankte allen Köchinnen und Köchen für ihr Mittun. Ebenso bunt wie das Buffet, so der Bürgermeister, sei Neustadts Bevölkerung zusammengesetzt. Über dreißig Nationalitäten lebten inzwischen in der Kommune. Thomas Groll betonte, dass dies gegenseitigen Respekt erfordere und von denen, die nach Deutschland gekommen seien, dürfe man die Bereitschaft zur Integration erwarten. Klar sein müsse aber auch, das Integration keine Einbahnstraße sei. Worten, denen sich Staatssekretär Dr. Dippel anschloss. Im Beisein von Dominik Zutz, dem Leiter der örtlichen Außenstelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete, hob der Gast aus Wiesbaden die „große Leistung der Kommune und ihrer Bürger“ in den Jahren 2015/2016 hervor, als in der ehemaligen Kaserne zeitweise 1.100 Menschen untergebracht waren. Dr. Wolfgang Dippel fand die Idee des Internationalen Buffets „super“ und wünschte allen Anwesenden „Guten Appetit“. Gemeinsam mit dem Bürgermeister trat er sodann eine Runde um das Buffet an. Zuvor überreichte er aber dem Förderverein für die KiTa „Regenbogen“ eine Zuwendung über 500 Euro und dankte dem Vorsitzenden Michael Ringleb und seinen Mitstreitern für ihre Arbeit.
Im Verlauf des Nachmittags zog Bürgermeister Thomas Groll ein positives Fazit der „Festtage“. Alle sieben Veranstaltungen seien gut gelaufen, das Wetter habe gepasst und der Zuspruch habe über den Erwartungen gelegen. „Ab in die Mitte war ein voller Erfolg. Es gab viele lobende Worte aus der Bevölkerung“, hob Groll hervor. Die Veranstaltungsreihe sei mit viel Arbeit bei Vorbereitung und Durchführung verbunden gewesen. Nun gelte es, das Gewesene auszuwerten und darüber nachzudenken, ob man 2018 wieder mitmachen möchte. In diesem Zusammenhang habe er bereits ein „Sondierungsgespräch“ mit Willingshausens Bürgermeister Heinrich Vesper vereinbart, schließlich habe die Wettbewerbsjury eine gemeinsame Bewerbung mit der Nachbarkommune angeregt, so Thomas Groll.