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Pumpe legte Wasserversorgung in Mengsberg lahm

Pumpe legte Wasserversorgung in Mengsberg lahm

Pumpe legte Wasserversorgung in Mengsberg lahm

 


DRK gewährleistete Versorgung

Am Morgen des 30. Oktober fiel im Mengsberger Tiefbrunnen die Pumpe aufgrund eines Elektronikschadens aus. Damit konnte die Wasserzufuhr in den Hochbehälter nicht mehr erfolgen.

Aufgrund des bevorstehenden Feiertages und der Tatsache, dass zunächst unsicher war, wann eine Ersatzpumpe zur Verfügung steht, nahm die Stadt Neustadt (Hessen) als zuständiger Wasserversorger zunächst Kontakt zum Zweckverband Mittelhessischer Wasserwerke auf. Mitarbeiter des ZMW sorgten rasch für den Pumpenausbau, verfügten aber leider nicht über eine passende Ersatzpumpe.

Daraufhin bat Bürgermeister Thomas Groll den DRK Kreisverband Marburg-Giessen e.V./Katastrophenschutz um Hilfe. Binnend kürzester Zeit organisierte Holger Tolde zwei Fahrzeuge der der DRK-Landesvorhaltung aus Fritzlar. Die ehrenamtlichen Helfer fuhren sowohl am Montagabend als auch am Dienstagmorgen mehrfach Wasser von Momberg nach Mengsberg, um den dortigen Hochbehälter aufzufüllen.

Mit Unterstützung von Vorarbeiter Jürgen Gies und Peter Lippert vom städtischen Bauamt wurde dann am 31.10. eine neue Pumpe installiert. Nun arbeitet der Mengsberger Brunnen wieder.

Bürgermeister Thomas Groll und Ortsvorsteher Karlheinz Kurz waren an beiden Tagen ebenfalls vor Ort. Sie dankten allen Helfern für ihren Einsatz, gerade auch am Feiertag. Durch reibungslose Zusammenarbeit konnte die Wasserversorgung der Bevölkerung sichergestellt werden. Die Arbeiten dürften kaum bemerkt worden sein. Einzig das Hallenbad blieb am Dienstag geschlossen.

Im Zusammenhang mit den Reparaturarbeiten betont Bürgermeister Thomas Groll, dass 2018 die Frage der zukünftigen Wasserversorgung der Stadtteile Mengsberg, Momberg und Speckswinkel geklärt werden müsse. Die Kommune befindet sich nach wie vor in Gesprächen mit dem ZMW und hat eine Kalkulation der Wassergebühren beauftragt

Dem Bürgermeister ist dabei bewusst, dass es sich um ein durchaus sentimentales Thema handelt. Allerdings hätten Stadtverordnetenversammlung, Magistrat und Ortsbeiräte erst kürzlich beim Thema Wiederkehrende Strassenbeiträge gezeigt, wie man schwierige Themen vernünftig abarbeitet und zu einer Entscheidung führt.