In diesen Monaten der Corona-Pandemie ist so vieles anders. Zahlreiche gute Traditionen müssen 2020/21 unterbrochen werden oder können nicht in der gewohnten Art und Weise stattfinden.

Dies gilt leider auch für das Sternsingen. Diese weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kindern halt geben – in der Ukraine und weltweit“ und stellt das Thema Arbeitsmigration in den Mittelpunkt.

In der Ukraine, dem diesjährigen Beispielland, sind viele Kinder lange von Mutter, Vater oder beiden Eltern getrennt, weil diese im Ausland arbeiten. Die Sternsingeraktion 2021 macht darauf aufmerksam, warum Eltern zum Arbeiten ihre Heimat verlassen müssen, was das für die Kinder zuhause bedeutet und wie sie durch Projekte unterstützt werden.

Auch wenn diesmal die kleinen Könige und Sternenträger aus Neustadt und Momberg gemeinsam mit Pfarrer Andreas Rhiel am Dreikönigstag nicht in das Rathaus kommen konnten, möchte Bürgermeister Thomas Groll die Aktion dennoch auch 2021 unterstützen und brachte „den üblichen“ Spendenbetrag im Pfarrhaus vorbei.

„Es wäre schön, wenn auch viele andere trotz des diesmal ausbleibenden Besuchs der Sternsinger spenden würden. Die sozialen Herausforderungen weltweit, aber natürlich auch bei uns in Deutschland, bestehen nämlich trotz Corona weiter. Bei uns fangen die sozialen Sicherungssysteme vieles ab, in Ländern wie der Ukraine ist dies anders“, so der Bürgermeister.