Anfang März fand ein Workshop über die Einrichtung eines Co-Working-Space im Historischen Rathaus statt. Moderiert wurde der informative Nachmittag von Steffi Schürmann von der „Neuen Denkerei“ und Saskia Drebes von Drebes & Oertel Design Studio (beide aus Kassel). Beide Büros haben bereits mehrere Co-Working-Spaces erfolgreich umgesetzt.
„In put“ kam zudem von den Quartiersmanagerinnen Heike Brandt und Svetlana Nerenberg sowie von Michael Schramek von regio-mobil-deutschland, der darauf hinwies, dass Car-Sharing und Co-Working-Space an vielen Standorten eng zusammenhänge.
Bürgermeister Thomas Groll, der ebenso wie Erster Stadtrat Wolfram Ellenberg, sein Interesse an der Veranstaltung zum Ausdruck brachte, begrüße zu Beginn die Anwesenden und dankte dem Land Hessen, dass dieser Modellversuch mit Hilfe des Förderprogrammes „Zukunft Innenstadt“ gestartet werden könne.
„Wir wollen mit der Zeit gehen, im ländlichen Raum zeitgemäße Arbeitsformen anbieten und Gebäude in der Innenstadt mit Leben erfüllen. Eine Möglichkeit hierzu kann Co-Working-Space sein. Diese Form des Arbeitens wird gegenwärtig in zahlreichen Städten ausprobiert. Es passt gut zu unserem Konzept, Neustadt zukunftsfähig zu machen“, so der Bürgermeister.
Thomas Groll fand den Beitrag von Michael Schramek bezüglich der Verknüpfung von Car-Sharing und Co-Working-Space sehr interessant und lud ihn ein, am 23.3. am Workshop „Verkehrsentwicklung in Neustadt“ teilzunehmen.
„Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig Vernetzung mit vielen Anbietern und Partnern ist und dass man Themen verknüpfen muss, um möglichst viel für viele zu erreichen“, betonte Groll.
Die Ergebnisse des Workshops werden in die weiteren konzeptionellen Überlegungen Eingang finden. Mit der Umsetzung des Co-Working-Space wird zur Jahresmitte gerechnet.








