Anfang März schied Kathrin Kilian aus der kommunalen Jugendarbeit aus und ging in ihre Heimatstadt Köln zurück. Nur kurze Zeit später hat der bsj Marburg e. V., der von der Kommune seit 2011 mit der Wahrnehmung der Jugendarbeit beauftragt ist, Ersatz gefunden. Die dreißigjährige Martina Trogrlić ist nun gemeinsam mit Lars Kietz in der Stadtjugendpflege aktiv. In Neustadt ist sie bereits bekannt, da sie als Teilzeitkraft im Waldkindergarten tätig ist und gemeinsam mit Annika Schlüter von der Gemeinwesenarbeit das Projekt Drop In für Eltern mit Kindern unter drei Jahren betreut. Nach dem Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaft ist die gebürtige Baden-Württembergerin bereits seit einiger Zeit für den bsj tätig. Die sportlich vielseitig Interessierte möchte die Mädchenarbeit wieder intensivieren und sich in die zahlreichen Angebote der Stadtjugendarbeit einbringen.

Gemeinsam mit der bsj Geschäftsführerin Monika Stein ist Bürgermeister Thomas Groll erfreut darüber, dass die Zeit der Vakanz äußerst kurz gehalten werden konnte. „Der bsj ist für uns ein bewährter Partner in vielfältiger Hinsicht. Ich vertrete die Auffassung, dass es besser ist, einen Partner zu haben, auf den man sich voll und ganz verlassen kann als viele Akteure.  Gemeinsam mit dem bsj haben wir in den nächsten Jahren noch viel vor. Das aufzubauende Familien- und Generationszentrum soll Dreh- und Angelpunkt für verschiedenste Tätigkeiten im sozialen Bereich sein“, so der Bürgermeister.